Archiv der Kategorie ‘Verkaufsfördernde Maßnahmen‘

 
 

VfM: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Ein Sprichwort, welches sich gut dafür eignet in den Geschäftsalltag, die Unternehmensphilosophie aufgenommen zu werden, nach dem Motto:  “Mein Kunde ist mein Freund!” Denn meine Freunde sind stets willkommen, gern gesehene Gäste, für die ich immer da bin. Freunden tue ich gerne mal einen Gefallen und bin mir sicher das Sie meine Freundschaft auch zu schätzen wissen. Daher gebe ich meinen Freunden gerne mal einen kleinen Bonbon zur Überraschung und vergewissere mich ihrer Zufriedenheit. Weil ich weiß, je mehr ich gebe, desto mehr bekomme ich wieder und habe zudem jede Menge neue Freunde! Diese kleinen Geschenke von denen ich hier rede, sollten jedoch kein Teil der Außenwerbung sein, sondern vielmehr eine unerwartete Zugabe. Damit habt Ihr eine weitere Gelegenheit die Erwartung eurer Kunden zu übertreffen! Hier ein Beispiel für eine sinnvolle, unerwartete Zugabe: Ein Kunde kauft z.B.  eine Gleitsichtbrille für 800€ und bekommt bei Abholung eine Lesebrille in seiner Stärke kostenlos dazu. Als nicht sinnvoll erachte ich Zugaben, die nicht in Verbindung zu dem eigentlichen Produkt stehen, z.B. ein Kunde kauft ein Auto und bekommt dazu ein Schlauchboot. Wahrscheinlich hätte sich dieser Kunde über einen Satz Winterreifen mehr gefreut, man weiß es nicht!

VfM: “POS Medien”

Eine gute Beratung, ein qualtitativ ansprechendes Produkt, kompetente Mitarbeiter, umfangreicher Service und so weiter…es wird viel erwartet und ebenso viel bereits geleistet, um die Gunst der Kunden zu gewinnen. Eine weitere Möglichkeit die Aufmerksamkeit & Verweildauer der Kunden im Geschäft erlebnisorientierter zu gestalten bietet sich demjenigen, der sich dem Kunden über Emotionen nähert. Als Verkaufsfördernde Massnahme könnte so Musik  zum Einsatz kommen oder spezielle Düfte genutzt werden. Diese Art der Kommunikation kann sich, richtig angewandt, sehr positiv auf das wohlbefinden eurer Kunden auswirken. Entscheidend dabei ist ein auf die Firmenphilosphie abgestimmter Einsatz dieser Medien. Der Einsatz von Profi´s ist daher empfehlenswert, denn wer will bei seinem nächsten Einkauf von z.B. Kaffee, den Geruch von Räucherstäbchen wahrnehmen?  ”POS Medien”  schaffen eine angenehme Atmosphäre, überdecken ggf. unangenehme Gerüche, lassen den Kunden gerne im Geschäft verweilen,  können Produktinformationen transportieren, eine allgemeine positive Wahrnehmung eures Unternehmens bewirken,  Emotionen wecken und so eine Raumatmosphäre schaffen die Spaß zum Einkaufen macht.

VfM: Angebote bündeln

Nehmen wir an ein Kunde betritt euer Geschäft mit der Absicht eines eurer angebotenen Produkte zu kaufen. Er hat eine ganz bestimmte Vorstellung davon, was & wieviel er bei euch kaufen möchte. Anstatt dem Kunden nur das zu geben was er offensichtlich sowieso haben möchte, könntet Ihr ferner ein weiteres Produkt, Dienstleistung o.ä. anbieten indem Ihr einige eurer Angebote bündelt. Das könnten Produktergänzungen sein, um z.B. neue Produktlinien einzuführen oder etwas aus dem bestehenden Sortiment was weniger gut läuft…!  Als Beispiel fällt mir spontan ein großer DVD-Discounter ein, der DVD`s statt z.B. 6,95€ / Stk. für 9,99€/ Paar anbietet. Dabei werden gerne Aktuelle  & weniger Aktuelle Filme als Angebot gebündelt. Es wird versucht das Angebot attraktiver zu gestalten, um so den Kunden zu einer kleinen Mehrausgabe zu bewegen. Dabei wird gleichzeitig ein Mehrwert vermittelt über den sich der Kunde auch noch freuen kann. Durch gezielte Bündelung von Angeboten hat man eine weitere, einfache Möglichkeit den Umsatz ein wenig zu steigern. In diesem Beispiel ist das Angebot über den Preis formuliert,dies kann man natürlich auch auf anderem Wege, z.B. über den Kundennutzen “Diese Gesichtscreme erzielt in Verbindung mit xyz eine noch bessere Wirkung, dafür haben wir ein spezielles Angebot für Sie!”

VfM: Nach Empfehlungen fragen

Ihr habt einen guten Job gemacht, euer Kunde hat sich für eure Dienstleistung entschieden und das Geschäft ist abgeschlossen. Kurz vor der Verabschiedung fragt Ihr euren Kunden wie zufrieden er denn mit dem Ablauf seiner Auftragsbearbeitung, sowie dem Produkt o.ä. gewesen ist. Seid Ihr gut gewesen, empfiehlt sich an dieser Stelle „offen & aktiv“ nach Empfehlungen zu fragen i.d.R. macht euer Kunde das gerne!

VfM: Produktvorteile visualisieren

Bilder sagen mehr als tausend Worte! Es lässt sich wesentlich einfacher verkaufen, wenn ihr euren Kunden zeigt was euer Produkt oder eure Dienstleistung an Vorteilen bietet. Ein Fensterputzer zeigt einem möglichen Kunden, wie er arbeitet und wie das Resultat, anhand eines bereits geputzten Hauses aussieht. Ein Architekt zeigt dem Bauherrn die Vorteile einer optimalen Hausdämmung mit Hilfe einer Wärmebildkamera. Ein Glashersteller zeigt dem Kunden die Stabilität seiner Fensterscheiben an einem Versuch, die Scheibe zu zerstören.

VfM: Steckenpferd

Macht eine eurer Marketingaktivitäten zum Steckenpferd. Nehmt diejenige, die euch am meisten liegt oder die beste Resonanz bringt. Dadurch habt Ihr die Möglichkeit eurem Unternehmen ein besonderes Profil zu geben und entwickelt somit ein Image für tolle Events, außergewöhnliche Schaufenster, witzige Promotion etc., nach dem Motto:“ Das ist doch …, die machen immer diese klasse Aktionen!“ Außerdem werdet Ihr in diesem Bereich mit der Zeit immer effektiver & proffessioneller arbeiten und habt weiterhin Spaß dabei!

VfM: Produktsortiment

Wenn Ihr euer Produktportfolio durch ein neues Produkt ergänzen wollt oder eine neue Dienstleistung anbieten möchtet, so ist möglicherweise folgender Gedanke hilfreich. „Fügt nichts hinzu, wenn Ihr nicht vorher etwas dafür entnommen haben!“ Dieses Vorgehen ermöglicht auf Dauer die Sicherung und Steigerung der Qualität eurer Angebote. In einem Restaurant wurden Köche für „Live Cooking Events“ auf Honorarbasis engagiert. Die Kunden beurteilten die Köche durch Ihre Nachfrage nach dem jeweilig zubereiteten Gericht.
Die weniger frequentierten Köche wurden als Konsequenz durch motivierte, „bessere“ Köche ersetzt. Durch dieses Vorgehen, wurde die Qualität des Essens immer besser und das Restaurant lief entsprechend gut.

VfM: Dresscode

Einige Firmen tun es mehr oder weniger erfolgreich, viele tun es nicht. Gemeint ist ein Dresscode der in der Firmenphilosophie integriert ist und sich in der Außendarstellung zeigt. Vielerorts ist diese Art der Außendarstellung verpönt, weil damit anscheinend ein Image verbunden wird was als nicht Zeitgemäß gilt. Das hängt möglicherweise an der jeweiligen Umsetzung der einzelnen Unternehmen! Gemeint sind die Bauhaus-Westen, Arbeitskitteln, bedruckten Pullis, Einheitskostümen oder “Ich helfe Ihne Gerne” Aufnäher etc.… dabei könnte man sich mit dieser Möglichkeit ein Image aufbauen, dass euer Unternehmen Einzigartig und Individuell wirken lässt. Hier ein paar Beispiele:
• Ein Kunsthändler, der Kleidung aus den verschieden Epochen trägt.
• Ein Inhaber eines Trendartikelgeschäftes, der kuriose & farbige Kleidung trägt.
• Mitarbeiter eines Fotoladens könnten hochwertig s/w bedruckte Kleidung tragen.
• Handwerker die z.B. unerwartet saubere Kleidung tragen.
Die großen Unternehmen achten sehr genau auf Ihre Außendarstellung und das CI (Corporate Identity) damit der Wiedererkennungswert möglichst hoch ist. Alles gut soweit aber das Problem dabei ist, dass die Mitarbeiter die Kleidung tragen müssen und nicht immer eine gute Figur abgeben. Es fehlt die Authentizität mit der diese Kleidung getragen wird! Das ist ein entscheidender Vorteil  für kleinere Unternehmen! Je nach Ausrichtung des Imagezieles kann die Glaubwürdigkeit und Persönlichkeit viel deutlicher zum Ausdruck gebracht werden. Wer die Messlatte etwas höher ansetzt und sich nicht einfach nur damit zufrieden gibt, zu sagen: “Ab sofort tragen alle das Gleiche!” kann damit einen hohen Wiedererkennungswert schaffen der einmalig oder extravagant oder… ist.

VfM: Kundenmeinungen

Fragt eure Kunden nach ihrer Meinung zu eurem Unternehmen und fertigt sogenannte Testimonials an. Stellt diese auf eurer Website oder in einer Infobroschüre vor. Menschen schätzen diese subjektive Meinung zu Erfahrungen mit eurem Unternehmen und sind geneigt eher Vertrauen zu euch aufzubauen. Das liegt daran, dass Personen die sich zu eurem Unternehmen äußern, nicht als Verkäufer wahrgenommen werden, sondern als Personen die ein ähnliches Problem hatten und mit euch eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben. Es handelt sich somit eine Variante des Empfehlungsmarketing, mit der Ihr viel Glaubwürdigkeit vermitteln könnt.

VfM: Use the Envelope!

Wie viele Briefe, Rechnungen, Kundenschreiben versendet ihr Monatlich?  Sind es 5, 10, 100 oder Mehr? Jedes Mal wenn Ihr Briefe versendet, habt ihr die Möglichkeit euer Angebot kostengünstig nach außen zu transportieren und mehr Menschen auf euch aufmerksam zu machen. Denn auf der Rückseite eines jeden Briefumschlags ist viel Platz für euer Angebot und so ein Brief hat manchmal einen ganz schön langen Weg und geht durch viele Hände, bevor er sein Ziel erreicht! Die Kosten sollten moderat sein, da z.B. eine bereits vorhandene Druckvorlage aus einer vorangegangenen Werbemaßnahme genutzt werden könnte.
Wenn jetzt noch eine personalisierte Briefmarke verwendet wird, könnte das doch eine runde Sache werden, oder?